Tagebuch des Paul Schröder
(offiziell: Ari vom Moorenthal)
1. KAPITEL: MEINE FAMILIE
Mir wurde berichtet, dass ich am 08.03.2008, als sich Frauchen von Mama endlich in ihre Schlafhöhle zurückgezogen hatte, das Licht der Welt erblickte. Die gemütliche Höhle in Mamas Bauch musste ich mir nur mit meiner Schwester teilen, so war genug Platz für mich und meine 931 Gramm. Mein Geburtsort war die Welpenkiste, die in der Diele von Omas Haus in Oberndorf stand. Alya, das ist meine Schwester, und ich hatten viel damit zu tun zu trinken, zu schlafen und zu wachsen. Mama war immer gut gefüllt. Kleine und Große Zweibeiner kamen immer zu unserer Kiste und haben mit uns gekuschelt. Susanne, so heißt Mamas Frauchen, hat unsere Entwicklung dokumentiert und behauptet ich hätte in der ersten Woche 100 – 150g am Tag zugenommen. Aber ich bin nicht dick sondern gemütlich…
Am Anfang konnte ich mich nur auf meine Nase verlassen, weil Augen und Ohren noch nicht so richtig wollten, ich werde ihnen also auch zukünftig am ehesten trauen. Eines Tages habe ich festgestellt, das vier von den 5 Schwänzen auch mein Gewicht tragen, wenn ich mir ganz viel Mühe gebe. So kommt man auch schneller an die Mama und kann wieder trinken.
Meine Kinderstube war sehr gemütlich, immer wenn ein kleiner Hunger kam stelle mir Susanne ein Schälchen mit Leckerlis vor die Nase. Manchmal war ich allerdings so erschöpft, dass ich den Napf sogar im liegen zwischen die Pfoten geschoben bekam.
Nach dieser Anstrengung durfte ich dann noch mal an Mamas Milchbar. Inzwischen sind wir schon so groß, dass die Schwänze schon nicht mehr mit Mama ins Körbchen passen.
Eines schönen Nachmittags, ich hatte gerade ein Schläfchen gehalten kamen zwei neue Zweibeiner, deren Geruch ich noch gar nicht kannte. Die haben auch mit uns gespielt, aber irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass die sich mehr für mich als meine Schwester interessierten. Ich wurde sogar hochgenommen und mir wurde in die Augen geblitzt.
Wer weiß, was es mit denen auf sich hat, vorsichtshalber werde ich mir den Geruch mal merken. Tja so verging die Zeit mit toben, spielen fressen und schlafen und plötzlich war ich beinahe 6 Wochen alt. Da kamen sie schon wieder, die fremd riechenden Zweibeiner, naja so fremd ja auch wieder nicht… Sie waren ganz nett, haben mit uns gespielt und ich habe mich getraut an den Bändern, die der eine um seinen Pfotenschutz gebunden hatte kräftig zu ziehen. Habe es leider nicht abbekommen und konnte es also nicht näher untersuchen.
Für Mama hatten sie ein Schweineohr mitgebracht, das erstmal sicher vergraben werden musste. Dann wollten Sie uns alle auf einem Haufen haben, fragt mich nicht warum…. Nach einer kurzen Erholungspause im Hofkörbchen wurde mit den Neuen geschmust. Es folgten aufregende Zeiten. Wir haben den Hof kennen gelernt und ständig kamen unterschiedliche Zweibeinige zu Besuch. Davon gibt es kleine und große, aber alle spielen und schmusen mit uns. Scheinen in Ordnung zu sein, dachte ich. Einmal sind wir in eine wackelige, seltsam riechende Kiste getragen worden, und Susanne hat uns zu einem Zweibeiner gebracht, der hat mich gepiekt. Das war gemein und hat auch ein bissel weh getan. Jammern hat leider nicht geholfen. Eines Tages, ich war gerade 8 Wochen alt, waren sehr viele Zweibeiner bei uns. Ayla und ich sind durch den Garten getobt und haben gesucht, ob irgendwo dort etwas Leckeres versteckt ist. Ein bisschen Blumen beißen, umgraben und Purzelbäume schlagen – kurz gesagt ein toller Nachmittag.
Abends gab es besonders viele Streicheleinheiten von Susanne, das war schön.
Kapitel 2: Abschied und ein neues Zuhause
Der nächste Morgen begann wieder mit viel kuscheln mit Susanne (naja, die Aktion mit den blöden Augentropfen lassen wir mal unter den Tisch fallen). Dann gab es noch ein Foto mit Mama und Susanne und dann…
drückt sie mich der Neuen in den Arm, obwohl die auch in so einer Wackelkiste sitzt. Da wurde ich schon ein bisschen unruhig und hab geweint, aber dann brummelte sie so schön das ich ganz müde geworden bin …. Und es ruckelte so schön … Und gestreichelt wurde ich auch … gähhhhhn – und darüber muss ich wohl eingeschlafen sein. Als es aufhörte zu ruckeln wurde ich auf eine lecker duftende Wiese gesetzt, die ich noch gar nicht kannte. Was es da alles zu erschnuffeln, zu belecken und beknabbern gab. Und vor allem konnte ich erstmal etwas Wasser auf die Wiese pullern und stellt euch vor die Neuen haben sich so gefreut und mich mit einem Leckerli belohnt. Na das war ja einfach, ich probiere das später gleich noch mal und siehe da wieder viel Lob und Streicheln und ein Leckerli. Manchmal höre ich ein lautes Wort „Pfui!“, das kling nicht so nett und heißt scheinbar, das ich aufhören soll mit dem was ich tue, denn mache ich das gibt’s wieder Lobgesänge, wenn nicht holen sie mich weg. Wir haben gespielt und getobt, die neuen haben sich auf der Wiese mit mir gekugelt, da konnte ich sie mal in ihr Fell beißen. Aber die können auch so schön den Bauch kraulen, oder lag es an den vielen neuen Eindrücken, jedenfalls bin ich immer mal wieder eingeschlafen. Die beiden haben auch kuschelige Plätzchen für mich eingerichtet, so kuschelig das ich doch prompt… Ja, ich bin schon wieder eingeschlafen. Da mich scheinbar keiner hier weg holt, gehe ich mal davon aus, dass ich jetzt hier bleiben werde. Ich fühle mich auch sehr wohl und meine Zweibeiner verbringen auch echt viel Zeit mit mir. Es gehört auch noch ein schmaler dazu, der Max gerufen wird. Manchmal ist er bei uns und einmal sind wir mit der Wackelkiste an einen großen Trinknapf gefahren. Meine Zweibeiner sagen dazu Stausee. Es waren viele große und kleine Menschen und Hunde dort. Wir haben gespielt, geschlafen und ich habe mir nasse Füße geholt. Das war schön, denn danach war es nicht mehr so warm in meinem dicken Pullover. Am nächsten Tag sind wir wieder zu einem See gefahren und dann…, war mutig sage ich euch, bin einfach der Mama hinterher und plötzlich war der Boden weg. Ich bin weitergelaufen und der Kopf guckte weiter raus. Dann habe ich ein Stöckchen gefunden und meinen Zweibeinern gebracht. Viel Lob und ein Leckerchen… Ich bin dann einfach mal im einzigen Schatten umgefallen. Das ist Roxi, die ist riesengroß, schnell und am Anfang habe ich mich ein bisschen gefürchtet. Nach einer Weile habe ich mich dann getraut und wir sind durch den Garten gesaust.
Wieder Zuhause bin ich in die Welpenschule gegangen. Spielen bis zum umfallen und neue Kumpel finden. Große und Kleine aber alle genauso alt wie ich. Das war schön... Hin und wieder mussten wir im Schatten verschnaufen.
Wasser finde ich toll, aber manchmal füllen die das in so kleine Becken, dass ich gar nicht richtig rein passe. aber ich versuche es immer wieder.
Kapitel 3: Meine Freunde
Das ist mein Freund Sam, der ist schon ein Opa und leider auch sehr krank. Wir haben ein bischen aneinander geschnuffelt, aber so richtig spielen wollte er nicht mit mir. Ich bin froh, dass ich Sam noch kennengelernt habe, denn er ist von einem Engel abgeholt worden und passt jetzt vom Hundehimmel aus auf mich auf.
Hier seht Ihr Flocke, ein neuer Freund, mit dem es sich herrlich durch den Garten toben lässt.
Dieses seltsame Tier muss sehr gefährlich sein, ich durfte immer nur durch die Gitterstäbe mit ihm sprechen. Leider hat er mich nicht verstanden, scheint mir aber trotz der langen Zähne recht freundlich zu sein.
Das ist Julia, mit der kuschel ich besonders gern, manchmal ärgert sie mich aber auch und wir kämpeln ein bischen.
Und das ist jetzt mein aller bester Freund, Artos (genannt Schnorti). Wir sausen und toben jeden Tag mit einander durch die Wiesen und Wälder. Er zeigt mir alles und besucht mich manchmal in unserem Zuhause.
Eines Tages war draußen alles weiss geworden, keine Wiese mehr zu sehn und ich habe mich so schön gewälzt und immer in das weisse Zeug gebissen. Tolles Zug im Maul wird es Wasser und man muss nicht mehr saufen.
Cool...
Es sollte ein Schnee Engel werden.......
aber... dann kam ich
ich glaube ich hab es mit den Zweibeinern gar nicht so schlecht getroffen, ich werde Euch immer mal wieder erzählen was die so für komische Sachen machen.....